Friedrich-Rittelmeyer-Haus
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Zuhause für pflegebedürftige Menschen

*Info: Zum Öffnen und Schließen bitte auf den jeweiligen Reiter klicken

Unser Haus

Das Pflegeheim Friedrich-Rittelmeyer-Haus steht in einem der schönsten Stadtteile Hannovers, dem Zoo-Viertel, umgeben von der Eilenriede, einem der größten zusammenhängenden Stadtwälder Europas.

In direkter Nachbarschaft zur Michaelkirche und zum Gemeindehaus der Christengemeinschaft haben wir im September 2011 in der Ellernstr. 42a unser neu errichtetes Pflegeheim bezogen.

Das Haus ist verkehrsgünstig gelegen und kann mit den U-Bahn- Linien 4, 5, 6, und 11 gut erreicht werden(Haltestelle Braunschweiger Platz). Wir sind eine voll ausgestattete Einrichtung für pflegebedürftigen Menschen (alle Pflegestufen. Das Gebäude umfasst neben den Zimmern der Bewohner Gemeinschaftsräume, die Verwaltung, Küche und Räume für die Pflegebereiche.

Im Dachgeschoss befindet sich ein Gemeinschaftsraum, in dem wir unser besonderes Betreuungskonzept verwirklichen. Ganztägig werden dort Bewohner mit erhöhtem Betreuungsbedarf von unseren Mitarbeitern professionell begleitet und bekommen Beschäftigungsangebote, die ihren Bedürfnissen entsprechen.

Allen Bewohnern steht die große Dachterrasse mit schönem Blick über Hannover offen. Die Dachterrasse ist u.a. mit Hochbeeten ausgestattet, die von unseren Bewohnern unter Anleitung gepflegt werden(Gartentherapie).

Eine Besonderheit bietet unsere Tagespflege, die ebenfalls im Dachgeschoss untergebracht ist. An sieben Tagen in der Woche können dort Tagespflegegäste zu individuell vereinbarten Zeiten bis in die Abendstunden betreut werden.

Das Pflegeheim besteht aus zwei Wohnbereichen auf insgesamt fünf Ebenen verteilt. Hier kann zwischen Einzel- und Doppelzimmern gewählt werden. Die Grundausstattung der Zimmer wird vom Haus gestellt, ansonsten kann der Raum gerne nach Ihren Vorstellungen ganz individuell gestaltet werden.

Unsere Bewohner werden nach dem anthroposophischen Menschenbild betreut, gefördert und begleitet. Zugrunde liegt ein Menschenbild, das uns über den Tod hinaus mit Achtsamkeit und Wertschätzung für jeden einzelnen Menschen erfüllt.

Das Friedrich-Rittelmeyer-Haus versteht sich als Gemeinschaft für Menschen, die eine zuverlässige und individuelle Unterstützung für das Alter suchen und Wert auf anregende soziale, kulturelle, geistige und therapeutische Angebote legen.

Darüber hinaus bieten unsere anthroposophischen Therapieangebote Nahrung für Leib, Seele und Geist. Unabhängig von Ihrem Versichertenstatus können unsere Bewohner Therapieangebote wie z.B. rhythmische Einreibung, Öldispersionsbad, Heileurythmie u.Ä. erhalten.

Individuelle Förderung und Anregungen, aber auch Rückzugsmöglichkeiten für Jeden jederzeit bereitzustellen ist unser Ziel.

Bei nur 68 Plätzen entsteht eine familiäre Atmosphäre, Jeder kennt Jeden, und neue Bewohner leben sich schnell bei uns ein. Dieses wird gefördert durch die Möglichkeit der gemeinsamen Mahlzeiten und die Teilnahme an täglich stattfindenden Veranstaltungen.

An verschiedenen Tagen bieten wir vormittags und nachmittags unterschiedliche Aktivitäten wie z.B. künstlerische Tätigkeiten, Gesprächsrunden, Singen, Sitztanz, Spielstunde, Lesekreis und Geistliches an.

Dazu kommen noch besondere Veranstaltungen wie klassische Konzerte, Diavorträge oder andere künstlerische und kulturelle Darbietungen. Besonders gerne angenommen werden unsere jahreszeitlichen Feste. Wir lassen uns immer wieder Neues einfallen, um unseren Bewohnern Abwechslung zu bieten, greifen aber auch gerne auf Wunsch unserer Bewohner auf Beliebtes zurück.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf wenn Sie mehr über uns wissen möchten.


Leitbild

Das Leitbild des Friedrich-Rittelmeyer-Hauses

Wir sind ein Pflegeheim, das allen pflegebedürftigen Menschen offen steht, gleich, welcher Konfession sie angehören. Unseren Bewohnern widmen wir all unsere Aufmerksamkeit, damit sie ihr Leben so führen können, wie sie es gerne möchten. Uns ist bewusst, dass dieses aufgrund von krankheits- und altersbedingten Einschränkungen teilweise nicht immer ganz einfach ist. Aber genau hier ist unsere Aufgabe.

Die Zeit bei uns soll als sinnvoll erlebt werden. Dieses unterstützen wir mit individueller Betreuung und Pflege, persönlicher Ansprache und einer wohnlichen Atmosphäre. Letztere ist von besonderer Bedeutung, denn Gewohntes und lieb Gewonnenes soll auch weiterhin seinen Raum einnehmen können. Wir bemühen uns, den Menschen die Angst vor dem Alter und seinen Begleiterscheinungen zu nehmen. Dazu gehört auch das Sterben.

Wir können sehr gut verstehen, wenn sich der eine oder andere mit diesem Thema nicht beschäftigen kann. Wir tun es. Für unsere Bewohner und weil es unsere Profession ist. Auch die im Alter auftretenden Krankheiten, wie Demenz, Inkontinenz und andere, sind uns bestens vertraut. Der Umgang mit Menschen, die solch eine Bürde zu tragen haben, ist für Angehörige meist sehr belastend. Wir sind dahin gehend geschult und verbinden diese Kenntnisse mit unseren Erfahrungen und unserer grundsätzlichen, menschennahen Lebenseinstellung.

Jeder unserer Bewohner hat jeder seine eigene Lebensgeschichte, die wir berücksichtigen. Durch den täglichen Kontakt, teilweise rund um die Uhr, können wir eine persönliche Nähe aufbauen, die unseren Bewohnern und uns gut tut. Wir hören ihnen zu, unterstützen sie bei ihren Wünschen und Bedürfnissen und zeigen ihnen Möglichkeiten, wie sie auch selbst im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv bleiben können. Die Menschen, die uns in diesem Haus anvertraut sind, erhalten von uns liebevolle Betreuung und Pflege.

Noch eins zu unserer Arbeitseinstellung: Im Mittelpunkt stehen die gemeinschaftsorientierte Zusammenarbeit und das eigenverantwortliche Arbeiten. Was bedeutet dieses in der Umsetzung? Wesentliche Entscheidungen treffen wir gemeinschaftlich im Team. Wir achten darauf, dass Arbeitsinhalte individuell auf den einzelnen Mitarbeiter zugeschnitten sind und sich Mitarbeiter gegenseitig ergänzen. Für das eigenverantwortliche Arbeiten lassen wir Handlungs- und Gestaltungsfreiräume.


Pflegeleitbild

Das vorliegende Pflegeleitbild ist als gemeinsame Grundlage für alle im Pflegebereich des Friedrich-Rittelmeyer-Haus arbeitende Mitarbeiter gedacht. Es dient als Verständigungsbasis und zur Orientierung unseres Handelns, wobei jeder Einzelne seinen persönlichen Pflegestil entfalten und auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner eingehen kann.

Das Pflegeleitbild dient nicht nur zur Orientierung innerhalb des Hauses, sondern soll auch „nach außen“ für künftige Bewohner, für Angehörige und Vertreter von Behörden unsere pflegerischen Grundprinzipien verdeutlichen.

I. Zielsetzung

Die Arbeit, alte Menschen zu pflegen und zu betreuen, folgt der Überzeugung, dass der Mensch eine untrennbare Einheit von Leib, Seele und Geist ist. In der letzten Lebensphase nehmen die körperlichen Abbauprozesse immer mehr zu, und die Lebenskräfte lassen nach. Das Abnehmen der Körperkräfte und der damit verbundene Verlust an Selbstständigkeit stellt eine große Aufgabe für den alten Menschen dar.

Doch trotz vieler Einschränkungen ist auch in dieser Lebensphase Wachstum der Persönlichkeit möglich. Im Bewältigen von körperlichen Gebrechen kann im Seelischen ein bedeutender Wandlungsprozess beginnen. In der rückblickenden Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben oder der Frage, „ was kommt nach dem Tod?“ Können neue Einsichten und neuer Lebenssinn gefunden werden.

Das physische Alter ist deshalb aus unserer Sicht nicht nur Verlust, sondern kann auch die Voraussetzung für die Ausbildung eines reichen inneren Lebens bilden. Bewusstseinsarbeit ist grundsätzlich erst möglich in der Distanz zur Welt. Es folgt daraus, dass es für uns wesentlicher ist, Raum für eine Rückschau zu geben, als möglichst neue und starke Sinnesreize an die alten Menschen heranzutragen.

Wir sind davon überzeugt, dass alle schicksalhaften Ereignisse für den Menschen eine tiefere Bedeutung haben. Sein Leben wird durch schwere Behinderungen nicht sinnlos, sondern diese können Grundlage sein für seelische Entwicklung und inneres Reifen. Geistiges Leben im Alter kann der Arbeit an der eigenen Biografie und der Vorbereitung auf das Leben nach dem Tode dienen. Dazu gehört, ein inneres Verhältnis zum Tod zu finden und seinen Wandlungs- und Entwicklungsimpuls zu ahnen.

II. Worin besteht unsere Berufsaufgabe

Die hier betrachteten Prozesse und Aufgaben des Altwerdens stellen Schulungsstufen für den alten Menschen dar, die immer nur von ihm selbst vollzogen und erkämpft werden können. Die Pflegenden können ihm dabei keinen Schritt abnehmen, aber Sie können ihn auf jeder Stufe unterstützen. Der alte Mensch soll so weit wie möglich über sich selbst bestimmen und seinen Alltag gestalten können. Daraus folgt, dass Pflege nur dort einzusetzen hat, wo der Mensch trotz eigener Bemühungen seine Impulse nicht selbst realisieren kann.

Die Pflegenden können dem alten Menschen sein Schicksal nicht abnehmen. Sie können nur partnerschaftliche Ratgeber und freundschaftliche Begleiter sein, die Alternativen aufzeigen dürfen. Die Aufgabe der Altenpflege kann nicht sein, physische Abbauprozesse rückgängig zu machen, sondern es geht um das Erträglichmachen des Leidens, um seine seelische Bewältigung. Wir haben die Aufgabe dem alten Menschen zu helfen, Behinderungen zu akzeptieren. Dies kann für den Menschen so aussehen, dass er den Kampf gegen die Behinderungen aufnimmt, wo es möglich und sinnvoll ist, oder dass er lernt sich mit den Behinderungen einzurichten.

III. Grundprinzipien unseres Handelns

Wir versuchen, die Menschen aus ihrer Biografie heraus zu verstehen. Das setzt ein liebevolles Interesse voraus und ein taktvolles Betrachten der Lebensgeschichte. Wir respektieren die Souveränität und Persönlichkeit jeden Bewohners. Auch wenn er nicht mehr vollständig teilt, was für uns Lebenswirklichkeit ist, nehmen wir seine andersartigen Wahrnehmungen ernst. Kann ein Mensch keine Verantwortung mehr für sein Handeln übernehmen, handeln wir für ihn so, wie wir meinen, dass er es selbst tun würde.

Entscheidend für unser Handeln sind immer die Situation und die momentane Befindlichkeit des einzelnen Bewohners. Nicht Standardisierung von Arbeitsabläufen und einheitliche Pflegeziele werden verfolgt, sondern das Bemühen um die individuellen Bedürfnisse der Bewohner steht im Vordergrund.



Pflegekonzept

Sowohl orientierte als auch gerontopsychiatrisch / dementiell veränderte Bewohner leben gemeinsam in den beiden Wohnbereichen. Im Vordergrund steht der Wunsch, dass gerade psychisch veränderte Bewohner ihr gewohntes Wohnumfeld behalten können und nicht noch einmal umziehen müssen. Bei Belegung der Doppelzimmer wird darauf geachtet, dass sich die Bewohner nach Möglichkeit gegenseitig unterstützen und soziale Fähigkeiten zum Tragen kommen können. Um den persönlichen Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden, führen die Pflegenden in regelmäßigen Abständen Besprechungen durch, aus denen sich die individuellen Pflegemaßnahmen ergeben.

Grundlage unserer Pflegeplanung und Pflegedokumentation ist das elektronische Dokumentationssystem(DAN-touch). Die Pflegedokumentation und Pflegeplanung dient nicht nur der vorgeschriebenen Nachweispflicht, sondern hilft uns, den Austausch und Informationsfluss zwischen den Mitarbeitern zu verbessern. (Die Führung der Pflegeprozessdokumentation ist Inhalt einer Handlungsanweisung)

Bei der Pflegeprozessplanung orientieren wir uns nach dem von Fr. M. Krohwinkel entwickeltem Modell der „Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen“. In dieser Pflegetheorie sehen wir unseren Ansatz der ganzheitlichen Pflege am besten aufgegriffen und finden den notwendigen Spielraum, um den alten Menschen zu betrachten und seine vorhandenen Ressourcen mit einzubeziehen. Ziel unserer Pflegeplanung ist die Schaffung von leichten, klaren Strukturen und die Vorgabe von eindeutigen Begrifflichkeiten. Alle weiteren Vereinbarungen sind in einer Leitlinie geregelt.

Grundlage unseres Dienstplanes ist die 5 Tage-Woche. Die Mitarbeiter teilen sich die Arbeit im Früh-, Spät- und Nachtdienst. Alle Pflegenden sind grundsätzlich für den gesamten Pflegebereich zuständig. Die Einteilung der Mitarbeiter für die jeweilige Bewohnergruppe orientiert sich am Bezugspflegesystem. Dabei achten wir darauf, eine größtmögliche Kontinuität in Betreuung und Versorgung zu erreichen.

Basis unserer Pflegeorganisation sind die selbstverantwortlichen und sich selbst organisierenden Arbeitsteams, die sich aus qualifizierten Kräften wie auch aus angelernten Pflegehelfern zusammensetzen. Alle Mitarbeiter überschauen und bearbeiten einen möglichst ganzheitlichen Vorgang. Sie sind nicht nur Ausführende, sondern selbst organisierende und sich selbst kontrollierende Organe. Darüber hinaus wird in jedem Wohnbereich ein Mitarbeiter festgelegt, der für bestimmte Aufgaben verantwortlich zeichnet. Die Wohnbereichsleitung und die Pflegedienstleitung stehen dem Team im Rahmen der Dienstaufsicht mit Rat und Unterstützung zur Seite und haben dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit so gut wie möglich ausführen können. Kernaufgabe des Teams ist – neben der Erfüllung der Bewohnerwünsche – die Sicherung der Arbeitsqualität und die ständige Verbesserung des Arbeitsprozesses.

Um eine ständige Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung zu erreichen, orientiert sich das Pflegeteam an dem Verfahren der „Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung in München“. Dieses Verfahren betont die individuelle Verantwortung jeden Mitarbeiters und setzt auf die kontinuierliche Verbesserung der Handlungsqualität im Sinne einer noch besseren Annäherung an die Qualitätsziele. (Näheres regelt das Qualitätshandbuch).

Genauso wichtig wie der Aufbau pflegerischer Beziehungen wird die Kommunikation in der Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten, Mitarbeitern angrenzender Berufsgruppen, Angehörigen und neuen Mitarbeitern gesehen. Die Qualität nachfolgender Maßnahmen hängt wesentlich von der Sorgfalt der Informationsweitergabe statt.

Folgende Kommunikationsstruktur ist in unserer Einrichtung veranlagt:

  • Dienstübergabe im Pflegebereich jeweils am Ende/bzw. vor Beginn einer neuen Schicht
  • Einmal in der Woche (im Regelfall mittwochs) Teambesprechung mit WBL/PDL im Anschluss an die Übergabe von Früh- an Spätschicht
  • Einmal in der Woche (donnerstags) Schnittstellengespräch mit allen Bereichsleitern (Heimleitung, Pflegedienstleitung, Küchenleitung, Hauswirtschaftsleitung, Hausmeister, begleitendem Dienst)
  • In 14-tägigem Rhythmus Besprechung: Wohnbereichsleitung/Pflegedienstleitung
  • Mindestens einmal im Monat Besprechung: Heimleitung/Pflegedienstleitung/Wohnbereichsleitung
  • Einmal monatlich Qualitätszirkel im Pflegebereich
  • Tgl. und bei Bedarf Kurzbesprechung HL/PDL
  • Einmal im Monat Heimbeiratssitzung mit Heimleitung, Pflegedienstleitung und begleitendem Dienst

Angebote der seelischen Begleitung, Betreuung und der künstlerischen Therapie sind in unserem Betreuungskonzept beschrieben.

Beschreibungen zu unseren sozialen, therapeutischen und medizinischen Leistungen, zur räumlichen und sachlichen Ausstattung des Hauses befinden sich in der Anlage 1 des Heimvertrages. Unsere personelle Ausstattung ist Gegenstand unserer Vergütungsvereinbarung.



Ausstattung

Ausstattung: 68 Plätze und Rundumversorgung.

Das Pflegeheim besteht aus zwei Wohnbereichen auf insgesamt 5 Ebenen verteilt. Hier kann zwischen Einzel- und Doppelzimmer gewählt werden. Insgesamt 5 Zimmertypen stehen unseren Bewohnern zur Verfügung: Einzelzimmer mit eigenem Bad und Einzelzimmer mit gemeinsamer Badnutzung, Einzelzimmer in unterschiedlichen Größen und wenigen Doppelzimmern.

Die Grundausstattung der Zimmer wird vom Haus gestellt, kann aber gerne nach Ihren Vorstellungen individuell gestaltet werden.

Im Dachgeschoss befindet sich ein Gemeinschaftsraum, in dem wir unser besonderes Betreuungskonzept verwirklichen. Ganztägig werden dort Bewohner mit erhöhtem Betreuungsbedarf von unseren Mitarbeitern professionell begleitet und bekommen Beschäftigungsangebote, die ihren Bedürfnissen entsprechen.

Allen Bewohnern offen steht die große Dachterrasse mit schönem Blick über Hannover.

In unserem schönen, lichtdurchfluteten Speiseraum im Erdgeschoss ist eine Cafeteria angeschlossen, in der sie in gemütlicher Runde Kaffee und selbst gebackenen Kuchen genießen können.


Versorgung

Über die Unterbringung und die täglichen Mahlzeiten hinaus benötigen unsere Bewohner natürlich noch einiges mehr. Auch diese Versorgung ist bestens organisiert. Zu uns ins Haus kommen:

  • Ärzte
  • Apotheker
  • Friseure
  • Fußpfleger

Die Arztwahl ist frei, sodass jeder Bewohner den Arzt seiner Wahl um Hausbesuche bitten kann. Für den Fall, dass der bisherige Hausarzt aufgrund der Entfernung keine Hausbesuche machen kann, empfehlen wir gerne die Ärzte, mit denen wir bereits als kompetente Ansprechpartner zusammenarbeiten.

Arzneimittel und Hilfsmittel werden aufgrund eines Kooperationsvertrages mit einer Apotheke direkt und schnell in unser Haus geliefert. Dinge des täglichen Bedarfs können Sie in unmittelbarer Umgebung in einem Lebensmittelladen einkaufen. Sehr beliebt ist auch der jeden Dienstag stattfindende Wochenmarkt. Bei Bedarf kaufen wir auch gerne für Sie ein.


Ernährung

Die „MehrWert-Küche“
im Friedrich-Rittelmeyer-Haus

„Man ist nie zu jung oder zu alt,
um gutes Essen zu geniessen.“

Tägliche Mahlzeiten, auf die sich die Bewohnerinnen und Bewohner freuen. Ein Essen das Wohlbefinden schafft. Essen als soziale Plattform und des Miteinanders. Das ist das gemeinsame Anliegen vom Friedrich-Rittelmeyer-Haus dem Bewirtschafter und der Firma EssensZeit – Agentur für gesundes Leben.

Im Friedrich-Rittelmeyer-Haus werden die Sinne durch eine abwechslungsreiche „Frische-Küche“ angeregt und belebt. Wir bereiten schmackhafte Gerichte zu – mit der Verantwortung für ernährungsphysiologische Ausgewogenheit. Nicht nur der Genuss der Speisen ist uns wichtig, auch das Wohlbefinden, sich in ganzheitlichem Sinne gut ernährt zu fühlen.

Die Speisen werden täglich frisch von unserem motivierten Küchenteam zubereitet, die in Fragen einer altersgerechten Ernährung sensibilisiert und geschult sind. Die verwendeten Lebensmittel kommen überwiegend von ökologisch wirtschaftenden Betrieben, werden nach saisonalem Angebot mit bester Reife und Aroma ausgewählt und vorwiegend von regionalen Lieferanten wie z.B. dem „Biolandhof Rothenfeld“ aus Isernhagen bezogen. Besonderes Augenmerk liegt zudem auf den wertvollen Inhaltsstoffen wie ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die für die Gesunderhaltung des Menschen unverzichtbar sind.

Die Zutaten werden vom Küchenteam jeden Tag mit traditionellem Kochhandwerk und schonenden Kochverfahren „altersgerecht“ zubereitet, zu schmackhaften Gerichten kombiniert und liebevoll mit einem besonderen „i-Tüpfelchen“ angerichtet. Die individuellen und traditionsgeprägten Bedürfnisse unserer Gäste werden natürlich einbezogen. So bilden die Küche und die Wünsche der Gäste eine Einheit, um eine hohe Zufriedenheit zu schaffen. Die besonderen Kostformen, wie z.B. Schonkost oder pürierte Kost, werden mit hohem Verständnis für sensorische Qualität wie die Normalkost zubereitet.

Auf Fertigprodukte wie Suppenpulver, Fertigsaucen und Dessertpulver wird vollständig verzichtet. Die natürliche Geschmacksvielfalt der Speisen erfolgt durch die Verwendung frischer Kräuter und Gewürze, anstatt durch minderwertige Geschmacksverstärker und künstliche Aromastoffe.

Das Ergebnis: Ein abwechslungsreicher Speiseplan mit traditionellen und authentischen Gerichten mit Mehrwert.

Familie und Freunde unserer Bewohner haben die Möglichkeit, ein Gästeessen zu erhalten. Gerne richten wir auch Ihre Veranstaltungen nach Ihren kulinarischen Wünschen aus.

Ihr Ansprechpartner ist unser Küchenchef Herr Chris Jensch.

Tel: 0511 – 26 17 71 85
E-Mail: kuechepflege-rittelmeyer.de

Warum das Thema „Essen“ im Friedrich-Rittelmeyer-Haus ein wichtiger Teil der gelebten Kultur ist

Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sollen Vorfreude, Genuss und Wohlbefinden rund um das Essen erleben:

  • Frische durch Saisonalität und Bezugsquellen aus der Nähe
  • Authentischer Genuss durch kochhandwerkliches Können
  • Abwechslungsreiches Speisenangebot [Woche für Woche]
  • keine Wiederholung der Speisepläne
  • Traditionelle, rustikale Speisen authentisch zubereitet – „wie früher“
  • Ebenso fein zubereitete, vegetarische Gerichte
  • Geschmacksvielfalt durch frische Kräuter und Gewürze
  • Appetitliche Präsentation mit i-Tüpfelchen
  • Einbinden individueller Wünsche und Bedürfnisse
  • Sonderkostformen in hoher Qualität
  • Direkter Kontakt zwischen Küche und Bewohnern
  • Werterhaltende und schonende Zubereitung
  • guter Gastgeber und ansprechendes Gesamtbild
    [von der Kochmütze bis zur Anrichteweise]
  • Verbindung von Genuss und Ernährungskompetenz
  • Das Tischgespräch als soziale Plattform
  • Essen als kulturstiftende Handlung
    mit allen Sinnen erlebbar
  • Artikel als PDF Herunterladen

Ehrenamtliche im Friedrich-Rittelmeyer-Haus

Ganz unterschiedliche Menschen sind als Ehrenamtliche im Haus tätig. Sie bieten regelmäßige Angebote wie den Lyrikkreis und die Lesestunde an, sie kommen zum Musizieren in den Morgenkreis, sie holen unsere Bewohner zu Veranstaltungen ab und begleiten wieder in den Wohnbereich zurück, sie sind Spielpartner beim Schach oder „Mensch ärgere dich nicht“ und unterstützen beim therapeutischen Malen.

Ehrenamtliche haben Zeit für Gespräche, lesen am Bett oder begleiten zu einem kleinen Spaziergang. Unsere Bewohner genießen die Zuwendung und Wertschätzung der Besucher, diese Kontakte bilden eine Brücke zum Alltag außerhalb des Hauses.

An jedem zweiten Montag des Monats findet ein Treffen der Ehrenamtlichen mit Mitarbeitern (Pflegedienstleitung, Sozialbegleitender Dienst) statt. Informationen aus dem Haus, Planung der besonderen Veranstaltungen (Konzerte, Jahreszeitenfeste), Schulungen zu Themen wie Umgang mit Demenz, Patientenverfügung und Sterbebegleitung sind Inhalte dieser Nachmittage. Außerdem gibt es immer Gelegenheit zum Austausch.

Menschen in einer Pflegeeinrichtung begleiten bedeutet ja auch Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und Altern, es gibt „unverständliche“ Reaktionen der Bewohner und Belastendes. Beim monatlichen Treffen kann dies alles besprochen werden.

Fortbildungen (Demenz, Kommunikation) werden gemeinsam besucht und vom FRH finanziert.

Am 27. September 2011 sind wir (mit tatkräftiger Hilfe vieler Ehrenamtlicher) in die Ellernstraße umgezogen. Neue Bewohner sind seitdem ins Haus gekommen, der Betreuungskreis vergrößert sich immer mehr.

Unsere Bewohner, Angehörige und Gäste genießen die Kontakte und Gespräche in der Cafeteria im Erdgeschoss, wir wünschen uns auch in diesem Bereich Unterstützungdurch Ehrenamtliche.

Alle Menschen, die unseren Bewohnern Aufmerksamkeit und Zeit schenken möchten, sind im Friedrich-Rittelmeyer-Haus willkommen.

Kontaktaufnahme:
Heide Grunenberg, Telefon: 26177-167


Heimbeirat

Der Gesetzgeber möchte, dass die älteren Menschen, die in einem Heim leben, dort betreut und gepflegt werden und die Angelegenheiten des Heimbetriebs mitbestimmen. Der Zweck des Heimgesetzes (HeimG) ist es, die Rechte der Bewohner zu stärken und ihre Mitwirkung bei Heimangelegenheiten zu sichern, damit angemessene Lebensbedingungen garantiert sind. Genaueres legt §10 des Heimgesetzes fest. § 10 sieht vor, dass ein Heimbeirat gewählt wird. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat mit Zustimmung des Bundesrates durch Rechtsverordnung Regelungen erlassen, welche die Wahl des Heimbeirats und seine Aufgaben beschreiben (Heimmitwirkungsverordnung – HeimmwV).

Die Mitglieder des Heimbeirats werden von den Bewohnern des Heims gewählt, die am Wahltag im Heim leben. Wählbar sind die Bewohner und deren Angehörige, sonstige Vertrauenspersonen der Bewohner, Mitglieder örtlicher Seniorenvertretungen. Der Heimbeirat hat drei Mitglieder in Häusern mit bis zu 50 Bewohnern. Er hat fünf Mitglieder in Häusern mit 51 bis 150 Bewohnern. Ein bis zwei Heimbeiratsmitglieder dürfen außerhalb des Hauses wohnen. Gewählt wird in gleicher, geheimer und unmittelbarer Wahl. Wahlvorschläge kommen von den Bewohnern, ihren Angehörigen und auch der zuständigen Behörde. Jeder Bewohner hat so viele Stimmen, wie Heimbeiratsmitglieder zu wählen sind (5 Stimmen im Rittelmeyerhaus, da mit über 50 Wohnplätzen 5 Kandidaten gewählt werden sollten). Die Wahl findet alle zwei Jahre statt.

Im Rittelmeyerhaus treffen sich die Heimbeiratsmitglieder unter der Leitung ihrer Vorsitzenden einmal monatlich zu einer einstündigen Sitzung im Haus. Sie üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich und unentgeltlich aus. Sie verpflichten sich zur Verschwiegenheit gegenüber Dritten.

Die Alltagsprobleme der Heimbewohner, soweit sie dem Heimbeirat bekannt sind, werden direkt im Gespräch mit der Heimleitung möglichst gelöst. Die Mitglieder des Heimbeirats haben stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Bewohner. Mindestens ein Heimbeiratsmitglied ist bei den Pflegesatzverhandlungen und bei Besuchen der Heimaufsicht anwesend. Der Heimbeirat entsendet ein Mitglied zu den vierteljährlichen Sitzungen des stadtweiten Netzwerkes für Senioren im Stadtbezirk 1 der Stadt Hannover, dort geht es um die Vernetzung der Angebote für Senioren im Stadtteil mit dem Ziel, Hannover lebenswert für Senioren zu machen.

Der Heimbeirat nimmt Beschwerden und Anregungen der Bewohner, ihrer Angehörigen und Vertrauenspersonen entgegen und wirkt im Gespräch mit der Heimleitung auf eine Problemlösung hin. Er wirkt bei Entscheidungen der Heimleitung oder des Trägers mit (§§29,30,31,32).

Zu den Sitzungen des Heimbeirats werden stets der Heimleiter, die Pflegedienstleitung, der Küchenchef und die Verantwortliche für die sozialen Dienste und Veranstaltungen eingeladen. Es findet stets ein reger Informationsaustausch statt - verbunden mit der gemeinsamen Beratung angesprochener Probleme. Dabei stehen fast immer Probleme aus dem Alltagsleben aller Bewohner des Hauses im Mittelpunkt.


Qualitätssicherung

Wir verstehen unter Qualitätssicherung einen Prozess, der sich vorrangig auf gelingende Beziehungsqualität und eine hohe Lebenszufriedenheit konzentriert. Verwendet wird seit 1997 das im Auftrag des Bundesforschungsministeriums entwickelte GAB-Verfahren.

Im Kern geht es bei der Qualitätssicherung (wir sprechen lieber von "Qualitätsentwicklung") immer um zwei Aufgaben:

  • Erstens erklärt man, welche Qualität man eigentlich in seiner Arbeit erreichen möchte (Qualitätsziele, bei uns in Form von Leitbildern, Konzepten oder Handlungsleitlinien).
  • Zweitens geht es darum, regelmäßig auf die eigene Arbeit zurückzublicken und sich zu fragen, wie nah man in seinem tatsächlichen Handeln den eigenen Qualitätszielen gekommen ist, oder wo man die eigene Arbeitsqualität weiter verbessern sollte. Dies geschieht in Form von Qualitätszirkeln, kollegialer Beratung, systematischer Selbstevaluation oder auch systematischer Einholung von Fremdbeurteilungen (z.B. über schriftliche Befragungen). Für beides - Zielsetzungen wie kritische Selbstreflexion - beschreibt das GAB-Verfahren strukturierte Vorgehensweisen. Die regelmäßige Qualitätsarbeit wird durch geschulte Mitarbeiter moderiert und im Qualitätssicherungshandbuch dokumentiert.

Dabei ist es uns wichtig, dass die Qualitätsziele (Handlungsleitlinien) nicht ausschließlich von außen (Behörden, MDK) vorgegeben werden, sondern von den Teams entsprechend dem Leitbild des Hauses selbst entwickelt werden können. Daher beteiligen sich alle Mitarbeiter (nicht nur die Leitung) an der Qualitätsarbeit und ihrer Selbstbewertung. Schließlich wird die Qualitätsarbeit so weit wie möglich in die bestehenden Arbeits- und Besprechungs- bzw. Konferenzstrukturen integriert, sodass nur wenig zeitlicher Zusatzaufwand entsteht. Qualität ergibt sich nämlich nach unserem Verständnis nicht dadurch, dass man sie aufschreibt, sondern dass man sie immer mehr im Sinne der Qualitätsziele zu leben vermag (Lern- und Entwicklungsansatz).

Das GAB-Verfahren macht daher die Einrichtung zu einer "Lernenden Organisation", die ständig in Bewegung bleibt. Das GAB-Verfahren wurde im Rahmen eines vom Bund geförderten Forschungsprojekts in den Jahren 1995-1997 speziell für die Bedürfnisse sozialer und pädagogischer Einrichtungen entwickelt. Es wird inzwischen in über 300 Einrichtungen der Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe, in Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern sowie im Einzelhandel praktiziert, erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen und ist für den, der das möchte, nach ISO 9001 zertifizierbar.


Impressionen

Friedrich-Rittelmeyer-Haus Holzstatue Bewohner Eingangsbereich